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Iris Barbata - Bartiris

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Frühling

Im Frühjahr zeigt sich, ob der Boden durchlässig genug war und sich keine Staunässe bilden konnte. Falls das Rhizom zu faulen begonnen hat, kann man versuchen, den Boden mit Sand durchlässiger zu machen.
Wurzeln die herausschauen, werden mit Erde bedeckt. Rhizome die mit viel Erde bedeckt sind, gräbt man frei, so dass der obere Teil herausschaut oder nur mit wenig Erde bedeckt ist.
Um Pilzbefall der Blätter zu vermeiden, werden braune oder fleckige Blätter abgeschnitten und entsorgt. Generell sollten die Bartiris nicht zusätzlich gegossen werden, da dies einen Pilzbefall eher fördert.
Die Blätter werden gerne von Schnecken angefressen. Hier kann eine schützende Umrandung mit Split helfen.
Der übrige Pflegeaufwand beschränkt sich darauf, die Bartiris von überwucherndem Unkraut frei zu halten.
Wenn man keine Bartiris durch Samen vermehren möchte, sollte der verblühte Blütenstiel ca. 10 cm über dem Boden abgeschnitten werden.

Sommer

Juli bis September ist Pflanzzeit, jetzt hat das Rhizom noch genügend Zeit anzuwachsen um den nächsten Winter zu überstehen. Damit die Pflanzen besser anwachsen können, sollte nicht gerade eine Hitzeperiode gewählt werden.
Die Wurzeln des zu pflanzenden Rhizoms kürzt man auf ca. 10 cm ein und schneidet mit einem scharfen Messer oder Schere die Blätter fächerförmig auf 1/3 zurück. Dies hat den Vorteil, dass die Pflanze nicht so stark dem Wind ausgesetzt ist und besser anwachsen kann.
Die so vorbereitete Pflanze setzt man auf einen kleinen Hügel, so dass die Wurzeln nach unten darüber hängen können und das Rhizom gut abtrocknen kann. Die Wurzeln werden mit 2 – 3 cm Erde bedeckt. Der obere Teil des Rhizoms bleibt unbedeckt. Bis die Pflanze gut angewachsen ist und sich selbst versorgen kann, sollte sie hin und wieder gegossen werden.

Herbst

Der Pflegeaufwand im Herbst ist gering. Es sollten lediglich braune oder fleckige Blätter entfernt und die Rhizome von überwucherndem Unkraut freigehalten werden.
 
 
 

Winter

Bartiris sind winterhart und benötigen keinen gesonderten Winterschutz. Sofern der Boden durchlässig genug ist und sich keine Staunässe bilden kann, wird diese Jahrezeit gut überstanden.
Neu gepflanzte Bartirisrhizome können im ersten Jahr vollständig mit etwas Erde bedeckt werden.

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