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Hohe Bartiris

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Hohe Bartiris oder Iris Barbata Elatior wie sie in Fachkreisen genannt wird, wurden in Europa bereits im Mittelalter vermehrt noch bevor es diese Gruppenbezeichnung gab. Die ersten Sorten aus bienenbestäubten Kreuzungen wurden 1820 in Frankreich selektiert und mit Namen versehen. Danach wurden neben Frankreich und England auch in Deutschland durch die Firma Goos & Koenemann verschiedene Irissorten gezielt gezüchtet und auf den Markt gebracht. Einige dieser Sorten sind heute noch im Handel erhältlich. Alle diese Sorten waren diploid, d.h. sie hatten einen doppelten Chromosomensatz. Im 19 Jahrhundert wurde begonnen asiatische Arten mit einem vierfachen Chromosomensatz einzukreuzen. Dies ergab Sorten, mit größeren Blüten und festeren Blütenblättern.
Ab 1900 interessierten sich die Amerikaner für diese Züchtungen und importierten viele Sorten.
Durch den ersten Weltkrieg bedingt, stagnierte die Zucht in Europa, während sie in Amerika weiter Fahrt aufnahm. 1920 wurde die Amerikanische Iris Gesellschaft gegründet, bei der bis heute alle weltweit Iriszüchtungen registriert werden.
Den zweiten Weltkrieg überlebten die meisten europäischen Iriszuchtbetriebe nicht. Bis auf Frankreich wird die heutige Iriszucht in Europa durch Privatpersonen betrieben.

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