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Narzissen

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Frühling

Narzissen sind nicht besonders anspruchsvoll und blühen bei richtigem Standort zuverlässig über viele Jahre. Sobald sich der Boden erwärmt treibt die Narzisse ihre Laubblätter aus. Es sollte daher der Boden von altem Laub befreit sein. Dünger benötigt die Pflanze nicht und wirkt sich eher negativ auf die Blüte aus. Bis zur Blüte sollte die Pflanze nicht austrocknen und bei Bedarf gegossen werden.

Sommer

Wenn man keine Samen ernten möchte, kann man nach der Blüte den Blütenstängel abschneiden. Auf gar keinen Fall dürfen die Laubblätter abgeschnitten werden. Diese werden für die Photosynthese benötigt damit die Pflanze sich für den bevorstehenden Winter stärken kann.

Herbst

Pflanzzeit ist der Herbst. Narzissen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte durchlässig und eher sauer sein. Die Zwiebel wird in ein ausreichend großes Loch gelegt in dem sich keine Staunässe bilden kann. Eventuell kann mit einer Drainage aus Sand oder Kies dies erreicht werden. Die Zwiebel wird mit ca. 10 –15 cm Erde bedeckt. Da die ganze Pflanze giftig ist, braucht die Zwiebel nicht vor Wühlmäusen besonders geschützt werden. Der Pflanzabstand sollte nicht unter 20 cm liegen. Nach 4-5 Jahren haben sich viele Narzissenzwiebeln gebildet und es kann sein, dass diese Enge die Blüte nachteilig beeinflusst. Daher sollte man in solchen Fällen im September die Zwiebeln ausgraben und an anderer Stelle mit genügend Abstand einpflanzen.

Winter

Die meisten Narzissenarten sind winterhart, sofern sich keine Staunässe um die Zwiebel bilden kann. Engelstränen Narzissen und Jonquillen sind nur bedingt winterhart und sollten nur in wärmeren Regionen im Garten gepflegt werden. Evtl. hilft auch etwas Winterschutz die Zwiebel über den Winter zu bringen.

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